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Tiere ganz nah erleben!

Tierpark Gettorf

Tropenhalle

Tropenhalle

In der Tropenhalle können Sie unsere eigenartigen Hornvögel sehen. Papua-Hornvögel und Jahrvögel bewohnen hier benachbarte Volieren.

Besonders interessant ist das Brutverhalten dieser Vögel: Zur Brutzeit mauert sich das Weibchen in der Nisthöhle mit Hilfe von feuchtem Lehm selber ein, nur ein kleiner Spalt bleibt frei, durch den das Männchen das Weibchen und die Küken versorgt. Wenn unsere Hornvögel brüten, können sie mit ein bisschen Glück den Vater beobachten, wie er unentwegt Futterstücke zum Brutbaum trägt und dort an das Weibchen verfüttert.


Die übrige Tropenhalle ist als Freiflughalle gestaltet. Eine üppige Tropenlandschaft mit feuchtwarmem Klima empfängt den Besucher mit riesigen Bananenstauden, mächtigen Baumfarnen, meterhohen Feigenbäumen, Passionsblumen und Papaya-Pflanzen. Inmitten der dichten Vegetation plätschert ein Wasserlauf durchs Unterholz. Und mittendrin streifen Fasane durch das Gebüsch und die verschiedenen Taubenarten zeigen schon rege Brutaktivitäten. Unsere Victoria-Krontauben – die größten Tauben der Welt – haben ihr Nest sogar direkt neben dem Besucherweg angelegt.

Daneben sind auch noch einige Kleinvögel zu beobachten: Wachteln streifen durchs Unterholz, Stare und Finken flattern in den Feigenbäumen herum.


Hier in der Tropenhalle haben auch die Totenkopfäffchen ihr Innengehege. Die zierlichen Kapuzinerverwandten aus Südamerika sind die Lieblinge aller Kinder. Wer kennt nicht ‘Herrn Nilsson’, den Affen von Pipi Langstrumpf? Seine Rolle im Film übernahm stets ein kleiner Totenkopfaffe. Allerdings sind Totenkopfäffchen keine Einzelgänger. Sie fühlen sich nur in Gruppen wohl: je mehr Artgenossen, desto besser. Als ‘Haustiere’ sind Totenkopfäffchen daher ungeeignet!

Die kleinen Äffchen sind ausgesprochen geschickt beim Klettern und springen absolut zielgenau.

Leider sind diese Äffchen, was ihre Ernährung angeht, sehr anfällig. Falsches Futter mit zu hohem Fett- oder Zuckeranteil führt bei ihnen zu Durchfall und zu schweren Stoffwechselerkrankungen.

Ganz hinten in der Tropenhalle leben unsere Blasskopfsakis. Die Affen mit dem dicken Zottelfell sind eine Besonderheit unter unseren Verwandten: Beide Geschlechter sind deutlich unterschiedlich gefärbt, was bei Affen nur sehr selten vorkommt. Nur das Männchen trägt das namensgebende weiße Gesicht, das sich deutlich vom schwarzen Körperfell abhebt. Die Weibchen sind unauffällig grau-meliert.

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