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Tiere ganz nah erleben!

Tierpark Gettorf

Kamele

Kamelwiese

Auf der Koppel zwischen unseren Schopfmakaken und der Vogelwiese lebt eine Gruppe zweihöckrige Kamele oder Trampeltiere. Die asiatischen Wüstenschiffe haben sich schon gut eingelebt und präsentieren sich den Besuchern interessiert und ausgesprochen ausgeglichen. Viel Zeit verbringen sie mit dem geruhsamen Wiederkäuen. Aber auch sonst bewegen sie sich eher gemächlich und ohne Hektik. Auf diese Weise sparen die Wüstenbewohner viel Energie, die sonst für unnötigen Aktionismus geopfert werden müsste. Sicherlich manchmal ein gutes Vorbild auch für uns Menschen…

An das Leben in der Wüste sind die Trampeltiere perfekt angepasst. Sie können Dornen und verholzte Pflanzen fressen und verbrauchen nur ganz wenig Wasser. Bei Gelegenheit können sie die Wasserreserven innerhalb kürzester Zeit wieder auffüllen. So kann ein Trampeltier innerhalb weniger Minuten bis zu 120l Wasser trinken, ohne Kreislaufprobleme zu bekommen. Die Augen tragen lange Wimpern, die Nasenlöcher sind verschließbar und die Ohren auch innen stark behaart, damit im Sandsturm nicht zu viel Sand in Augen, Nase und Ohren gelangt. Die großen Füße verhindern das Einsinken im lockeren Sand- oder Geröllboden.

Für die Menschen in Zentralasien ist das Trampeltier ein unverzichtbares Haustier geworden. Es trägt Lasten und Menschen, seine Wolle wird zu Kleidung verarbeitet, der Dung zum Heizen genutzt und die Milch getrunken. Nur gegessen werden Trampeltiere nur in ganz seltenen Fällen. Dafür sind die Wüstenschiffe einfach in anderer Hinsicht zu kostbar…

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